Licht und Lyrik
Sommersonnenwende - Ein Gruß an das Sonnenlicht
Licht- und Schattenspiele im Wald und Lyrik aus der Zeit der Romantik als "Erlebnis", begleitet von stimmungsvoller Musik des Posaunenchors aus Binnen.
Die tempelartige Atmosphäre der Waldlichtung entführt in eine ungewohnte Welt, eröffnet neue Sichtweisen des Gewohnten. Die Gäste dürfen hier einmal selbst zum Darsteller werden. Der Wald, ganz er selbst, stellt sich als Bühne zur Verfügung. Poetische Leckerbissen zur Sommersonnenwende und ein Gruß an das Sonnenlicht, bevor die Erdumlaufbahn bei uns wieder für mehr Schatten sorgt. Sollte der Picknickkorb von den Gästen vergessen worden sein, können sie kleine Leckereien aus der Scheunenküche genießen.
Treffpunkt um 18.00 Uhr im Scheunenviertel in Liebenau, von dort geht es mit dem Fahrrad oder zu Fuß zum Ort des Geschehens.
Um möglichst vielen Interessierten die Möglichkeit zu geben, an diesem Event teilzunehmen, erheben wir keinen Eintritt.
Die Veranstaltung dauert etwa 2 Stunden.
Du öffnest die Tür, trittst über die Schwelle und stehst im Licht, das durch die bemalten Fenster fällt, die Orgel spielt und es entsteht das Gefühl eines heiligen Raums, in dem der Allmächtige wohnt. In alten Zeiten ging man so über die Schwelle in die Natur.
Alle Kulturen hatten sich draußen heilige Räume geschaffen, in denen die Menschen in der natürlichen Welt sich den Geistern, dem Gott oder der Göttin, dem Schöpfer nahe fühlten. Wer in diesen Raum ging, dieses Heiligtum, diesen Rückzugsort, der galt als gesegnet und heilig. Und wenn man mit einem Leuchten in den Augen zurückkehrte, dann brachte man seine Einsichten zu den Menschen, die von dem, was an diesem heiligen Ort passiert war, profitieren konnten.
Psychologe und Anthropologe Steven Foster
20. Juni 2010
18.00 - ca. 20.00 Uhr
Gastgeber:
Kulturscheunen Liebenau
Bergstraße 8
31618 Liebenau
persönlicher Ansprechpartner:
Manfred Mausolf
Telefonnummer: 05021 911 501
